Umstieg auf Gelbe Tonne verlangt Flexibilität
von Matthias Roemer (Kommentare: 0)
Umstieg auf Gelbe Tonne verlangt Flexibilität im Einzelfall
Schröder: Wertstoffhöfe helfen, wenn die Tonne nicht reicht
Quelle:Landkreis Mansfeld-Südharz
16.03.2026, 15:26
In Ergänzung der bestehenden Vereinbarung mit dem Dualen System Deutschland (DSD), die aufgrund eines Kreistagsbeschlusses geschlossen wurde, konnte der Landkreis nach Gesprächen mit dem DSD und dem Eigenbetrieb Abfallwirtschaft (EAW) Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger erreichen.
Diese betreffen zeitweise oder im Einzelfall begründete Mehrbedarfe beim Leichtverpackungsmüll, die über das eingeführte Behältersystem (Gelbe Tonne) hinausgehen.
Landrat André Schröder:
„Trotz klarer vertraglicher Festlegung des Kreistages kann sich der Umstieg auf die Gelbe Tonne nur bewähren, wenn auch auf Einzelfälle flexibel reagiert werden kann. Daher habe ich das Gespräch mit dem DSD gesucht, um unter bestimmten Bedingungen den Umstieg auf eine größere Tonne zu ermöglichen. Ich gehe davon aus, dass ich im Laufe der kommenden Woche dazu eine verbindliche Antwort erhalte.
Die Wertstoffhöfe im Landkreis werden befähigt, bei zeitweisen Mehrbedarfen über die Gelbe Tonne hinaus Leichtverpackungen kostenfrei entgegen zu nehmen. Aus Kapazitätsgründen wird die Annahme auf einen 60-Liter-Sack pro Haushalt und Monat festgelegt. Diese Möglichkeit besteht ab Mai 2026.“